Zutaten
Method
- Gemüse vorbereiten: Wasche die Zucchini und den Kürbis gründlich. Schneide die Enden der Zucchini ab und schneide sie der Länge nach in 0,5 cm dicke Scheiben. Halbiere den Kürbis, entferne die Kerne mit einem Löffel und schneide ihn in 0,8 cm dicke Spalten. Ich achte darauf, dass die Stücke ähnlich dick sind, damit sie gleichmäßig garen.
- Grill vorheizen: Heize deinen Grill oder eine Grillpfanne auf mittlere bis hohe Hitze vor (ca. 200 °C). Die Oberfläche sollte so heiß sein, dass ein Wassertropfen sofort verdampft. Während der Grill heiß wird, vermischst du in einer kleinen Schüssel 2 EL Olivenöl mit dem geräucherten Paprikapulver, Salz und Pfeffer.
- Gemüse grillen: Bestreiche die Zucchini- und Kürbisscheiben mit der Öl-Gewürz-Mischung. Lege sie direkt auf den heißen Grill. Lass sie 3–4 Minuten pro Seite grillen, bis sie deutliche, dunkle Grillstreifen zeigen und weich sind. Du hörst ein leises Zischen, wenn das Gemüse die heißen Stäbe berührt – das ist das Zeichen für die perfekte Karamellisierung. Die Zucchini sollten weich sein, aber nicht zerfallen; der Kürbis wird leicht glasig und duftet nussig.
- Dressing zubereiten: Während das Gemüse grillt, bereitest du das Dressing zu. Vermische in einer kleinen Schüssel den Zitronensaft, Tahini, geriebenen Knoblauch, Ahornsirup und das restliche 1 EL Olivenöl. Rühre alles mit einem Schneebesen glatt, bis eine cremige, hellgelbe Sauce entsteht. Schmecke mit einer Prise Salz ab – das Dressing sollte frisch und leicht säuerlich schmecken.
- Pinienkerne rösten: Gib die Pinienkerne in eine trockene Pfanne bei mittlerer Hitze. Rühre sie ständig um, bis sie goldbraun sind und ein intensiv nussiger Duft aufsteigt (ca. 2 Minuten). Achtung: Sie verbrennen schnell! Schütte sie sofort auf einen Teller, damit sie nicht nachgaren.
- Salat anrichten (der entscheidende Schritt für die Optik): Nimm eine große, flache Servierplatte. Lege die gegrillten Zucchinischeiben fächerartig im Kreis an, sodass sie sich leicht überlappen. Dazwischen platzierst du die Kürbisspalten. Dieser Aufbau erinnert an ein kunstvoll angerichtetes Gericht aus einem Fine-Dining-Restaurant. Zerbrösele den Feta grob über das Gemüse.
- Finaler Schliff: Beträufle den Salat großzügig mit dem Tahini-Dressing. Streue die gerösteten Pinienkerne und die frischen Kräuter (Minze und Petersilie) darüber. Zum Schluss gibst du noch ein paar grobe Pfefferkörner über das Gericht. Serviere den Salat sofort, solange er noch leicht warm ist, oder lass ihn auf Raumtemperatur abkühlen – beides ist ein Erlebnis.
Notizen
Das Dressing kann durch vegane Alternativen (veganer Feta, Ahornsirup) leicht angepasst werden. Der Salat schmeckt warm und bei Raumtemperatur hervorragend. Pinienkerne beim Rösten gut im Auge behalten, da sie schnell verbrennen.
