Zutaten
Method
- Grill vorbereiten: Heize deinen Grill (Holzkohle oder Gas) auf mittlere bis hohe Hitze vor. Alternativ kannst du auch eine Grillpfanne auf dem Herd verwenden. Der Grill sollte so heiß sein, dass du deine Hand nur etwa 5 Sekunden über dem Rost halten kannst.
- Gemüse grillen: Wasche die Auberginen und Paprikaschoten. Schneide die Auberginen der Länge nach in etwa 1 cm dicke Scheiben. Die Paprikaschoten bleiben ganz. Bestreiche die Auberginenscheiben mit etwas Olivenöl und grille sie auf jeder Seite 4-5 Minuten, bis sie weich sind und deutliche, dunkle Grillstreifen haben. Die Paprikaschoten grillst du rundherum, bis die Haut schwarz und blasig ist – das dauert etwa 10-12 Minuten. Du wirst den intensiven, rauchigen Geruch riechen.
- Gemüse vorbereiten: Nimm die gegrillten Paprikaschoten vom Grill und lege sie für 5 Minuten in eine Schüssel, die du mit Frischhaltefolie abdeckst. Das macht das Häuten kinderleicht. Ziehe dann die schwarze Haut ab, entferne den Stiel und die Kerne und schneide das Fruchtfleisch in feine Streifen. Die gegrillten Auberginenscheiben schneidest du in mundgerechte Stücke.
- Pasta kochen: Bringe in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Gib die Pasta hinein und koche sie nach Packungsanweisung al dente, also noch mit einem leichten Biss. Bevor du das Wasser abgießt, schöpfe dir eine Tasse (ca. 250 ml) vom Pastawasser ab. Du wirst es später brauchen, um die Sauce geschmeidig zu machen.
- Sauce zubereiten: Während die Pasta kocht, erhitzt du das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib den gehackten Knoblauch hinein und brate ihn für etwa 30 Sekunden an, bis er duftet, aber nicht braun wird. Füge die stückigen Tomaten, den Oregano und das geräucherte Paprikapulver hinzu. Lass die Sauce bei sanftem Köcheln 5-7 Minuten einkochen, bis sie etwas eindickt. Du wirst sehen, wie sich die Aromen verbinden und die Farbe satt wird.
- Alles vereinen: Gib die gegrillten Auberginenstücke und die Paprikastreifen in die Tomatensauce. Rühre alles gut um und lass es 2 Minuten ziehen. Würze mit Salz, Pfeffer und einer Prise Chiliflocken, falls du es etwas schärfer magst. Jetzt kommt der geheime Trick für die Cremigkeit: Gib die abgetropfte Pasta direkt in die Pfanne zur Sauce. Füge nach und nach etwas vom aufbewahrten Pastawasser hinzu – etwa 100-150 ml – und schwenke die Pfanne kräftig, bis die Sauce die Pasta vollständig umhüllt und schön glänzt. Du wirst sehen, wie die Stärke im Wasser die Sauce bindet.
- Finaler Schliff: Nimm die Pfanne vom Herd. Presse den Saft einer halben Zitrone darüber und rühre noch einmal kurz um. Die Zitrone hellt das gesamte Gericht auf und bringt die rauchigen Aromen perfekt zur Geltung.
- Anrichten: Verteile die Pasta auf tiefen Tellern. Garniere sie mit frischen Basilikumblättern – ich zupfe sie immer direkt vor dem Servieren, damit sie ihr volles Aroma behalten – und streue nach Wunsch etwas Parmesan oder Pecorino darüber. Ein letzter Schuss hochwertiges Olivenöl über der Pasta macht den Restaurant-Look perfekt.
Notizen
Die angegebenen Nährwerte sind ungefähre Schätzungen pro Portion und können je nach verwendeten Zutaten variieren. Der optionale Käse und das zusätzliche Olivenöl zum Beträufeln sind in der Nährwertangabe nicht enthalten.
